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Lebenslauf Pflegefachkraft: Beispiel (2026)

Dieses Beispiel ist für dich, wenn du examinierte Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Gesundheits- und Krankenpflegerin bist und dich auf eine neue Station oder Klinik bewirbst. Es zeigt, wie du Station, Patientenzahl, Weiterbildungen und deine Berufsurkunde so darstellst, dass die Pflegedienstleitung sofort sieht, was du kannst.

Ein fiktives Beispiel: Die Person, die Arbeitgeber und die Kontaktdaten sind erfunden. Dargestellt in der Vorlage Aurora.

Warum dieser Lebenslauf funktioniert

  • Examinierte Pflegefachfrau mit drei Jahren Berufserfahrung auf einer Station für Innere Medizin und Kardiologie mit 32 Betten, seit 2025 Praxisanleiterin.

    Examen, Fachbereich, Stationsgröße und Zusatzqualifikation im ersten Satz: alles, was eine Pflegedienstleitung zuerst wissen will.

  • Bis zu 10 Patientinnen und Patienten pro Frühdienst im Dreischichtsystem versorgt, auch mit Monitorüberwachung und nach Herzkatheteruntersuchungen.

    Patientenzahl, Schichtmodell und fachliche Schwerpunkte zeigen, dass sie für eine Intermediate Care Station gerüstet ist.

  • Seit 2025 als Praxisanleiterin 7 Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung angeleitet, alle mit bestandenem Praxiseinsatz.

    Praxisanleiterinnen sind gesucht, weil Kliniken sie für die Ausbildung brauchen. Mit Zahl und Ergebnis wird das zum starken Argument.

  • Als Hygiene-Ansprechpartnerin der Station quartalsweise Audits zur Händehygiene durchgeführt; Compliance von rund 76 % auf 89 % gesteigert.

    Auch in der Pflege lassen sich Ergebnisse messen. Hygiene ist ein Thema, auf das jede Klinik achtet.

  • Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau“ (Berufsurkunde)

    Die Berufsurkunde ist die Voraussetzung, um als Pflegefachkraft eingesetzt zu werden. Sie gehört sichtbar in den Lebenslauf.

Fähigkeiten, die du angeben solltest

  • Patientenbeobachtung und Vitalzeichenkontrolle
  • Medikamentenmanagement
  • Wundversorgung
  • Infusionstherapie und Zugänge
  • Pflegeplanung und Pflegedokumentation
  • Hygienemanagement
  • Entlassmanagement
  • Elektronische Patientenakte
  • Praxisanleitung
  • Kommunikation mit Patienten und Angehörigen
  • Schichtbereitschaft im Dreischichtsystem

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Station und Fachbereich weglassen. „Pflegefachkraft im Krankenhaus“ sagt nichts, „Kardiologie, 32 Betten“ sagt viel.
  • Die Berufsurkunde und das Examensjahr vergessen. Ohne sie fragt jede Personalabteilung nach.
  • Weiterbildungen wie Praxisanleitung, Wundexperte oder Intensivpflege in einer Fußnote verstecken, obwohl sie oft über Eingruppierung und Einsatz entscheiden.

Tipp für dein Land

Leg deiner Bewerbung in Deutschland eine Kopie der Berufsurkunde und des Examenszeugnisses bei, denn ohne die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung kannst du nicht als Pflegefachkraft eingesetzt werden. Hast du deine Ausbildung im Ausland gemacht, nenne den Stand der Anerkennung, etwa „Anerkennung beantragt“ oder „Kenntnisprüfung bestanden“.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Pflegefachkraft?

Beginne mit Examen, Fachbereich und Berufserfahrung im Profil. Beschreibe dann jede Station mit Bettenzahl, Patienten pro Schicht und Ergebnissen, und führe Berufsurkunde, Weiterbildungen und Sprachen auf.

Gehört die Berufsurkunde in den Lebenslauf?

Ja. Nenne sie mit Datum, am besten bei den Zertifikaten, und leg eine Kopie als Anlage bei. Die Klinik braucht sie, bevor du als Pflegefachkraft arbeiten darfst.

Pflegefachfrau oder Gesundheits- und Krankenpflegerin: Was schreibe ich?

Die Berufsbezeichnung, die auf deiner Urkunde steht. Seit 2020 lautet sie nach der generalistischen Ausbildung Pflegefachfrau oder Pflegefachmann; ältere Abschlüsse wie Gesundheits- und Krankenpflegerin bleiben gültig.

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