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Lebenslauf Lagerist: Beispiel (2026)

Dieses Beispiel ist für dich, wenn du im Lager arbeitest, als Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist oder Kommissionierer, und eine neue Stelle oder mehr Verantwortung suchst. Es zeigt, wie du Pickleistung, Fehlerquote, Wareneingang und Staplerschein so beschreibst, dass ein Lagerleiter sofort sieht, was du schaffst.

Ein fiktives Beispiel: Die Person, die Arbeitgeber und die Kontaktdaten sind erfunden. Dargestellt in der Vorlage Compass.

Warum dieser Lebenslauf funktioniert

  • Im Schnitt 145 Positionen pro Stunde mit Pick-by-Scanner kommissioniert, bei einem Teamschnitt von 120.

    Die Pickleistung ist die wichtigste Zahl im Lager. Der Vergleich mit dem Teamschnitt macht sie aussagekräftig.

  • Fehlerquote beim Kommissionieren 2025 bei 0,08 % gehalten, der niedrigste Wert in der Frühschicht.

    Schnell und genau zugleich: Wer beides belegt, hebt sich von anderen Bewerbern deutlich ab.

  • Seit 2024 als Vertretung der Schichtleitung bis zu 12 Kolleginnen und Kollegen eingeteilt und neue Mitarbeitende am Scanner eingearbeitet.

    Erste Führungserfahrung passt genau zur gesuchten Stelle als Schichtführer.

  • Fahrausweis für Flurförderzeuge (Staplerschein) nach DGUV Grundsatz 308-001

    Der Staplerschein mit genauer Bezeichnung und eigenem Abschnitt: Viele Lager sortieren ohne ihn sofort aus.

  • Bereit für Früh-, Spät- und Nachtschicht.

    Schichtbereitschaft ist im Lager oft ein K.-o.-Kriterium. Im Profil spart das dem Arbeitgeber eine Rückfrage.

Fähigkeiten, die du angeben solltest

  • Kommissionierung mit Scanner oder Pick-by-Voice
  • Wareneingangskontrolle
  • Ein- und Umlagerung
  • Verpackung und Versand
  • Inventur
  • Staplerschein (Front-, Schubmast-, Hochregalstapler)
  • Ladungssicherung
  • Lagerverwaltungssysteme (SAP EWM oder anderes LVS)
  • Arbeitsschutz und Ordnung am Arbeitsplatz
  • Schichtbereitschaft

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Nur „Kommissionierung und Verpackung“ schreiben, ohne Pickleistung, Fehlerquote oder Menge pro Schicht zu nennen.
  • Den Staplerschein vergessen oder nicht sagen, für welche Geräte er gilt.
  • Lagerverwaltungssystem und Scanner weglassen. Wer SAP EWM oder ein anderes LVS kennt, ist schneller eingearbeitet, und das zählt bei der Auswahl.

Tipp für dein Land

Deutsche Lager fragen fast immer nach dem Staplerschein. Schreib dazu, für welche Geräte du ausgebildet bist (Front-, Schubmast-, Hochregalstapler), denn der neue Betrieb muss dich zusätzlich schriftlich beauftragen und auf jedes Gerät einweisen. Nenne außerdem deine Schichtbereitschaft im Kurzprofil.

Häufige Fragen

Was schreibe ich als Lagerist in den Lebenslauf?

Deine Ausbildung oder Erfahrung im Lager, dann jede Stelle mit Zahlen: Positionen pro Stunde, Fehlerquote, Lkw im Wareneingang, Inventuren. Dazu Staplerschein, Lagerverwaltungssystem und Schichtbereitschaft.

Gehört der Staplerschein in den Lebenslauf?

Ja, mit genauer Bezeichnung und Datum, am besten in einem eigenen Abschnitt für Zertifikate. Schreib dazu, welche Geräte du fahren darfst, und leg eine Kopie bei, wenn die Anzeige danach fragt.

Was ist der Unterschied zwischen Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik?

Die Ausbildung zum Fachlageristen dauert zwei Jahre, die zur Fachkraft für Lagerlogistik drei. Die Fachkraft lernt zusätzlich Planung, Steuerung und Bestandsführung. Schreib im Lebenslauf genau, welchen Abschluss du hast.

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